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Regierung startete Offensive für Technologietransfer

ap BERLIN. Noch in diesem Jahr will die Bundesregierung eine Offensive starten, um den Technologietransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft zu beschleunigen. Aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm würden ab 2001 für die kommenden drei Jahre dafür zusätzlich 1,8 Mrd. DM zur Verfügung gestellt werden, hieß es am Donnerstag in Berlin aus dem Bundespresseamt.

Das habe ein Spitzengespräch von Bundeskanzler Gerhard Schröder, Bildungsministerin Edelgard Bulmahn und Wirtschaftsminister Werner Müller mit Vertretern von Wirtschaft und Wissenschaft am (gestrigen) Mittwochabend ergeben. Das Geld solle die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft weiter vorantreiben. Wie Schröder betonte, bedeutet gute Forschung "nicht automatisch ein Mehr an Innovation". Der Erfolg einer Industrienation wie Deutschland hänge im internationalen Wettbewerb mehr denn je von einem schnellen Transfer der Forschungsergebnisse in neue Produkte und Verfahren ab.

Mit dem Aktionsprogramm "Wissen schafft Märkte" solle die Transferbereitschaft öffentlicher Forschungseinrichtungen weiter erhöht werden, hieß es. Für kleine und mittlere Unternehmen müssten Forschungsergebnisse schneller nutzbar gemacht werden. Weiterhin könnten auf diese Weise Unternehmensneugründungen aus der Wissenschaft vorangetrieben werden.



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