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Regierung und Industrie warnen vor Imageschaden durch Airbus-Streit

Der Streit um die Verlängerung der Airbus-Landebahn in Hamburg-Finkenwerder könnte nach Ansicht von Bundesregierung und Industrie zu einem Imageschaden für Deutschland führen.

dpa-afx BERLIN. Der Streit um die Verlängerung der Airbus-Landebahn in Hamburg-Finkenwerder könnte nach Ansicht von Bundesregierung und Industrie zu einem Imageschaden für Deutschland führen. Sollte diese Investitionsmöglichkeit vereitelt werden, könne dies ein ungünstiges Signal für den Standort Deutschland sein, sagte die Sprecherin des Wirtschaftsministeriums, Andrea Weinert, am Freitag in Berlin. Ähnlich hatte sich zuvor auch Regierungssprecher Béla Anda geäußert.

Industriepräsident Michael Rogowski warnte, dass durch den Streit um die Verlängerung der Landebahn nicht nur 4 000 Arbeitsplätze in Hamburg auf dem Spiel stünden. "Dieses Beispiel gleicht einem Armutszeugnis für den Industriestandort Deutschland", sagte der Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Auf diese Art werde niemand ermutigt, in Deutschland zu investieren und Arbeitsplätze zu schaffen.

Das Wirtschaftsministerium begrüßte zugleich ausdrücklich die Entscheidung von Airbus, die Frist zur Startbahnverlängerung um ein Jahr zu strecken. So könne das Verfahren erfolgreich zu Ende gebracht und Hamburg als Standort für den neuen Airbus entwickelt werden, sagte Weinert.

Airbus gehört mehrheitlich zur European Aeronautic Defence and Space Company (EADS) . Auch die britische BAE Systems Plc ist an Airbus beteiligt.

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