Regierung will Zugang zu Zigaretten erschweren

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Regierung will Zugang zu Zigaretten erschweren

Die Bundesregierung möchte noch in dieser Legislaturperiode erreichen, dass Jugendlichen der Zugang zu Zigaretten erschwert wird.

rtr BERLIN. Eine Sprecherin des Familienministeriums bestätigte am Dienstag entsprechende Pläne. Eine von mehreren Möglichkeiten sei, an Zigarettenautomaten nur die Bezahlung mit Geldkarten zuzulassen. Derzeit stimme sich ihr Haus mit den Bundesländern ab. Es gehe darum, das Jugendschutzgesetz so zu novellieren, dass das Rauchverbot für Jugendliche unter 16 Jahren auch umgesetzt werde.

Auch die die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk (SPD), unterstützt das Vorhaben. "Weil Rauchen gerade für Jugendliche gefährlich ist, setze ich mich dafür ein, dass das Jugendschutzgesetz noch in dieser Wahlperiode neu gefasst wird", sagte Caspers-Merk der "Bild"-Zeitung.

Auf den Geldkarten soll "Bild" zufolge ein neuer Computerchip installiert werden, der das Alter des Karteninhabers speichere. Dann könne niemand Zigaretten ziehen, der noch keine 16 Jahre alt ist.

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