Regierungserklärung am 14. März
Schröder weist Spekulationen um Kabinettsumbildung zurück

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat einen Bericht der "Bild"-Zeitung über eine angeblich geplante Kabinettsumbildung als frei erfunden zurückgewiesen.

dpa/rtr BERLIN. "Von hinten bis vorn stimmt nichts daran", sagte Schröder am Montagvormittag vor Beginn der Präsidiumssitzung der SPD in Berlin. "Mehr als Verachtung habe ich dafür nicht übrig." Der Bericht sei "Krawallmacherei", mit Journalismus habe er nichts zu tun.

Die "Bild"-Zeitung hatte in ihrer Montag-Ausgabe über eine möglicherweise geplante Auswechslung der SPD-Minister Ulla Schmidt (Gesundheit) und Hans Eichel (Finanzen) berichtet. Es gelte als sicher, dass Schröder über eine Regierungsumbildung nachdenke, schreibt das Blatt.

Demnach seien der abgewählte niedersächsische Ministerpräsident Sigmar Gabriel und der Chef der Bundesanstalt für Arbeit, Florian Gerster, als mögliche Nachfolger Eichels beziehungsweise Schmidts vorgesehen. Für Bundesinnenminister Otto Schily, der nur noch bis zur Bayern-Wahl im September im Amt bleibe, sei SPD-Generalsekretär Olaf Scholz im Gespräch.

Weiter hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, die Umgebung Schröders wolle im Schnellverfahren Reformen am Arbeitsmarkt, im Gesundheitswesen und bei der Rente anpacken, damit sie zügig umgesetzt werden könnten. Damit wolle der Kanzler den Neustart seiner Regierung versuchen. Schröder will am 14. März in einer Regierungserklärung Grundzüge seiner künftigen Politik erläutern.

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