Regierungsgegner Husseins ermutigen USA
Irakische Opposition will den Krieg

"Es gibt keine einzige Person, die für Saddam kämpfen wird", verspricht die irakische Opposition. Es bestehe keinerlei Risiko für einen Bürgerkrieg.

HB/dpa WASHINGTON. Das kündigte Scharif Ali Bin Al-Hussein, Sprecher des Irakischen Nationalkongresses (INC), zum Auftakt eines Washington-Besuches an. Heute werden Scharif und Vertreter von fünf weiteren Oppositionsgruppen im Außenministerium mit Regierungsvertretern zusammentreffen. Der INC ist eine Dachorganisation verschiedener oppositioneller Vereinigungen mit Sitz in London.

Die US-Streitkräfte hätten keinen Widerstand im Irak zu befürchten, sagte Scharif vor Journalisten. "Die gesamte Bevölkerung ist gegen Saddam, einschließlich des Militärs, der Wachen und der Sicherheitskräfte. Es gibt keine einzige Person dort, die für Saddam kämpfen würde."

Die Oppositionsgruppen seien sich in ihrer Zielrichtung völlig einig, sagte Scharif. "Wir sprechen mit einer Stimme." Sie würden nach dem Sturz von Saddam die Grundversorgung der Bevölkerung sichern, für die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung sorgen, die Grenzen sichern und demokratische Institutionen aufbauen. "Es besteht keinerlei Risiko für ein Auseinanderbrechen des Iraks oder einen Bürgerkrieg", sagte Scharif. "Es wird kein Machtvakuum geben." Der ehemalige Investmentbanker ist ein Cousin des letzten irakischen Königs Faisal und Thronanwärter.

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