Regionale Zinserhöhung droht
Aktienhandel in Sydney tendiert schwächer

vwd SYDNEY. Schwächer hat der Aktienmarkt in Sydney am Dienstag den Handel beendet. Der All-Ordinaries-Index fiel um 1,2 % bzw. 39,80 Zähler auf 3 188.20 und markierte damit einen Zwei-Monats-Tiefstand. Das Handelsvolumen betrug 496,1 (374,7) Mill. Aktien im Wert von 1,43 (1,13) Mrd. A-$, wobei 862 Titel abgaben, 229 gewannen und 278 unverändert blieben. Der Markt sei von den schwachen Vorgaben der Wall Street belastet worden, sagten Marktteilnehmer. Außerdem rechneten viele Anleger für Anfang Oktober mit einer Erhöhung des Leitzinses um 25 Basispunkte durch die Australische Zentralbank. Dadurch sei zusätzlicher Druck entstanden.

Immerhin habe sich der Index von seinem Tagestiefstand durch Käufe einzelner Titel wieder erholen können, betonten Händler. Grundsätzlich hätten Aktien aller Branchen Kursverluste verzeichnet. Nur einige Papiere aus dem Maschinenbau und der Rohstoffindustrie hätten zugelegt. Evans Deakin Industries sprangen um 21 % bzw. 0,39 A-$ auf 2,24, nachdem Downer Group mitteilte, einen strategischen Anteil von 6,9 % an Evans zu halten. Weiterhin kündigte Downer an, in Verhandlungen über kostensenkende Allianzen und Joint Ventures mit Evans einsteigen und dadurch profitträchtige Synergien erreichen zu wollen.

Broken Hill Proprietary stiegen um 1,9 % bzw. 0,39 A-$ auf 20,88, und Rio Tinto kletterten um 1,5 % bzw. 0,39 A-$ auf 26,40. Als große Rohstoffexporteure profitierten diese beiden Unternehmen vom schwachen Australischen Dollar, sagten Analysten. Telstra wiesen durch rege Optionsgeschäfte mit 26,6 Mill. Aktien das größte Handelsvolumen des Tages auf. Die Titel verloren 0,2 % bzw. 0,01 A-$ auf 5,99 und notierten damit so tief wie seit zwei Jahren nicht mehr.



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