Regionalfluglinie verzeichnet deutlichen Passagierzuwachs
Eurowings fliegt mit leichten Verlusten durch die Krise

Die Regionalfluggesellschaft Eurowings ist relativ glimpflich durch die von schlechter Wirtschaftslage und den Terroranschlägen in den USA verursachten Turbulenzen gekommen. Vorstandsvorsitzender Friedrich-Wilhelm Weitholz erklärte am Montag in Düsseldorf bei der Vorlage der Bilanz für 2001, an den Rahmenbedingungen gemessen seien die Zahlen gut.

WiWo/ap DÜSSELDORF. Eurowings habe Stellenreduzierungen und die Stilllegung von Flugzeugen im Gegensatz zu anderen Fluglinien vermeiden können.

Eurowings flog im vergangenen Jahr mehr als 3,5 Millionen Passagiere, eine Zunahme von elf Prozent. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf knapp 460 Millionen Euro. Allerdings brachte das Fluggeschäft einen operativen Verlust von rund einer Million Euro. Dass nach Steuern noch ein Gewinn von 5,6 Millionen Euro steht, begründet die Gesellschaft unter anderem mit dem Verkauf von fünf Flugzeugen. Negativ hätten sich höhere Treibstoffpreise, Sicherheitskosten und die Versicherungen ausgewirkt. Monatlich zahle das Unternehmen inzwischen so viel Versicherungsprämie wie früher für das ganze Jahr, sagte Weitholz.

Die Lufthansa ist seit Januar 2001 mit 24,9 Prozent an Eurowings beteiligt und kann frühestens im Winter 2003/2004 weitere 24,1 Prozent der Aktien erwerben. Eurowings wolle zusammen mit dem Partner Lufthansa im laufenden Jahr die Stellung als eine der führenden Regionalfluggesellschaften weiter ausbauen, sagte Weitholz.

Im ersten Quartal 2002 sei die Passagierzahl um 26 Prozent gestiegen; die Nachfrage sei aber immer noch nicht ausreichend, wie eine mit dem Vorjahr vergleichbare Auslastung zeige. Für das ganze Geschäftsjahr hoffe Eurowings, das operative Ergebnis gegenüber 2001 deutlich verbessern zu können, sofern die Weltlage ruhig bleibt.

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