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Registrierung beim US-amerikanischen PCAOB - Gutachten von IDW und WPK bestätigt rechtliche Bedenken

Prüferpraxen, die von einer Registrierung beim US-amerikanischen PCAOB betroffen sind, können nach ...

Prüferpraxen, die von einer Registrierung beim US-amerikanischen PCAOB betroffen sind, können nach PCAOB-Rule 2105 von einzelnen Angabepflichten gegenüber dem PCAOB befreit werden. Hierzu müssen sie durch ein Gutachten nachweisen, dass solche Angaben gegen deutsches oder europäisches Recht verstoßen würden.
Ein solches Gutachten wurde nach einer Pressemitteilung der Wirtschaftsprüferkammer (WPK) vom 7. 11. 2003 im Auftrag von IDW und WPK unter Einbeziehung eines gemeinsamen Arbeitskreises beider Organisationen durch die Kanzlei Linklaters Oppenhoff & Rädler erarbeitet. Das Gutachten bestätigt, dass bestimmte Angaben u.a. gegen die gesetzliche Verschwiegenheitspflicht sowie datenschutzrechtliche und arbeitsrechtliche Vorschriften verstoßen würden.
Am 28. 10. 2003 hat der PCAOB eine Mitteilung veröffentlicht, wonach die Frist zur Registrierung über den 19. 4. 2004 hinaus um 90 Tage verlängert werden soll, d.h. bis zum 18. 7. 2004. Es ist nicht auszuschließen, dass die Verhandlungen zwischen Europäischer Kommission und PCAOB noch zu weiteren Änderungen des Registrierungsverfahrens führen. Vor diesem Hintergrund sollte mit einer Registrierung noch über den 1. Januar 2004 hinaus gewartet werden.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 21.11.2003

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