Regulierung auf "Flaschenhälse" beschränken
Professoren fordern Rückführung der Telekom-Regulierung

Der deutsche Telekommunikationsmarkt befindet sich nach Ansicht von mehreren Rechts- und Wirtschaftsprofessoren im Übergang vom Monopol zum Wettbewerb.

dpa BONN. In einer am Mittwoch veröffentlichten Studie, die von der Telekom unterstützt wurde, forderten sie unter anderem ein Ende der Regulierung auf den Märkten für Fern- und Auslandsverbindungen. Die Aufsicht sei zu beschränken auf Bereiche mit "Flaschenhälsen" im Ortsnetz wie der Teilnehmeranschlussleitung und lokalen Netzzusammenschaltung.

Erst vor wenigen Wochen hatte die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post einen Antrag der Telekom abgelehnt, auf bestimmten Auslandsmärkten die Regulierung aufzuheben. Sie begründete dies mit der dominierenden Marktstellung des Ex-Monopolisten in diesen Bereichen. Nur für Fernverbindungen in die Türkei wurde die Telekom aus der Entgeltregulierung entlassen. Die Wettbewerber fordern eine Beibehaltung der bisherigen Regulierung und berufen sich dabei neben wissenschaftlichen Studien auch auf Aussagen der Monopolkommission.

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