Regulierung
Southern Energie erwirkt Einstweilige Verfügung gegen Eon

Nach dem Berliner Finanzsenator hat jetzt auch die US-Firma ihr Veto gegen den Verkauf der Eon-Anteile an dem Energieversorger Bewag eingelegt.

dpa-afx BERLIN. Nach dem Berliner Finanzsenator hat auch jetzt die amerikanische Southern Energy im Streit um den Energieversorger Bewag eine Einstweilige Verfügung gegen Eon erwirkt. Das Berliner Landgericht ordnete am Mittwoch an, dass Eon seine Bewag-Aktien nicht ohne Zustimmung von Southern vor dem 22. September 2017, längstens jedoch bis zur Entscheidung in der Hauptsache in erster Instanz veräußern könne.

Southern habe glaubhaft geltend gemacht, dass ihre Rechte aus dem Konsortialvertrag von 1997 in Verbindung mit dem zwischen dem Erwerberkonsortium und dem Land Berlin geschlossenen Kaufvertrag "durch eine Veräußerung der Anteile der Antragsgegnerin an der Bewag gefährdet sind". Eon will seine Bewag-Anteile von 49 % (52,2 der Stimmrechte) zum 1. Januar 2001 an die Hamburgische Electricitäts- Werke (HEW) verkaufen.

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