Regulierungsentscheidung
ISIS klagt gegen Teilnehmer-Anschlussgebühren

Das Telekommunikations-Unternehmen ISIS Multimedia Net wird noch am Mittwoch gegen die Teilnehmer-Anschlussgebühren - die so genannte letzte Meile - klagen, die am 30. März von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post festgelegt worden waren. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mit.

dpa-afx DÜSSELDORF. Die genehmigten Entgelte lägen zum Teil um ein Vielfaches über den Preisen, die die privaten Endkunden der Telekom für die Bereitstellung eines Anschlusses zahlen müssten, hieß es zur Begründung: So koste die Nutzung der Teilnehmeranschlussleitung den Antragsteller 24,40 DM netto im Monat. Der Endkunde der Deutschen Telekom zahle für den gesamten Anschlus nur 21,39 DM netto im Monat.

Nach Ansicht von ISIS-Geschäftsführer Horst Schäfers müsse die "absolute Obergrenze" bei rund 18 DM liegen. Die Entscheidung der Regulierungsbehörde "bevorzugt die Telekom und zementiert das Monopol", kritisierte er. In der Summe dürfte es deshalb für viele Unternehmen besser sein, "ganz die Finger von Privatkunden zu lassen", so der Unternehmens-Chef.

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