Reines US-Team soll gebildet werden: Krauss-Maffei aus US-Panzerprojekt gedrängt

Reines US-Team soll gebildet werden
Krauss-Maffei aus US-Panzerprojekt gedrängt

Der Panzerhersteller Krauss Wegmann-Maffei ist nicht mehr im geplanten Umfang an einem wichtigen Rüstungsprojekt in den USA beteiligt. Die US-Rüstungsagentur Darpa habe das beteiligte Konsortium aus Boeing und dem Softwareunternehmen SAIC angewiesen, für die Entwicklung neuer Panzer ein reines US-Team zu bilden, bestätigte ein Unternehmenssprecher einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

HB/dpa MÜNCHEN. Dies hänge aber nicht mit dem angespannten Verhältnis zwischen Deutschland und den USA in der Irak-Frage zusammen. "Das hat damit überhaupt nichts zu tun", sagte der Sprecher und wies damit entsprechende Spekulationen zurück.

Die Darpa habe ihre Entscheidung mit einem engen Zeitplan begründet. Krauss Wegmann-Maffei werde bei einem Projekt für unbemannte Fahrzeuge im Team bleiben, betonte der Sprecher. "Daran hat sich nichts geändert." Das Konsortium aus Boeing und SAIC hatte sich im vergangenen Jahr für das Rüstungsprojekt "Future Combat System" mit einem Gesamtvolumen von rund 4 Mrd. $ durchgesetzt. Krauss Wegmann-Maffei war als Partner für Landsysteme, zu denen bemannte Fahrzeuge gehören, vertreten.

Für deutsche Unternehmen sei es generell schwierig, auf dem amerikanischen Rüstungsmarkt Fuß zu fassen, sagte der Sprecher. "Das war schon immer so." Krauss Wegmann-Maffei verfüge aber über Spitzentechnologien und werde sich daher auch weiterhin mit Erfolg in den USA engagieren.

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