Reise des Außenministers nach Moskau
Fischer will mit Putin und Iwanow über nationale Raktenabwehr sprechen

dpa MOSKAU. Bundesaußenminister Joschka Fischer ist am Montag zu Gesprächen mit seinem russischen Amtskollegen Igor Iwanow und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eingetroffen. Großen Raum bei den Konsultationen dürften die umstrittenen Pläne der USA für eine nationale Raketenabwehr (NMD) einnehmen. Fischer, der in einer Woche zu seinem Antrittsbesuch nach Washington fliegen will, wird wohl in beiden Ländern noch einmal die deutsche Position schildern.

Bislang steht die Bundesregierung den amerikanischen NMD-Plänen skeptisch gegenüber. Russland lehnt diese entschieden ab, die USA wollen sich aber von dem Vorhaben nicht abbringen lassen.

In Moskau sollen aber auch das Verhältnis Russland-EU, die Beziehungen Russlands zu Deutschland, zur Nato und auch zur neuen US- Regierung angesprochen werden. Fischer soll in Moskau auch mit dem Sekretär des Sicherheitsrates der Russischen Förderation, Sergej Iwanow, sowie mit dem Vorsitzenden der Duma, Gennadi Selesjnow, zusammenkommen.

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