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Reisebüros bieten Lufthansa Lösung im Streit um Provisionen an

Im Streit um die gestrichenen Provisionen für Flugtickets haben die Reisebüros der Lufthansa eine außergerichtliche Lösung angeboten. "Die Notbremse heißt Klage.

dpa-afx PALMA DE MALLORCA. Im Streit um die gestrichenen Provisionen für Flugtickets haben die Reisebüros der Lufthansa eine außergerichtliche Lösung angeboten. "Die Notbremse heißt Klage. Ich sehe darin den zweibesten Weg", sagte der Präsident des Deutschen Reisebüro und Reiseveranstalter Verbandes (DRV), Klaus Laepple, am Freitag auf der Jahrestagung des Verbandes in Palma de Mallorca. Er bot der größten deutschen Fluggesellschaft erneute Gespräche an.

Derzeit ist beim Franfurter Landgericht eine Klage des Verbandes gegen die Lufthansa anhängig. Die Fluggesellschaft hatte zum 1. September vergangenen Jahres die Provisionen für die Reisebüros in Höhe von gut sechs Prozent gestrichen. Seitdem müssen die Reisebüros ihre Kosten den Kunden selbst in Rechnung stellen, was zu einem indirekten Anstieg der Flgpreise geführt hatte.

Nach den Worten von Laepple hat die Provisionsstreichung zu einem der größten Konflikte in der Geschichte der Branche geführt. Bis zum 1. April kommenden Jahres wollten rund 30 weitere Fluggesellschaften der Lufthansa folgen und ebenfalls die Provisionen streichen. Bei zahlreichen Reisebüros führte die Provisionsstreichung zu größeren Gewinneinbußen.

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