Reisemarkt
Austrian Airlines: Vorerst keine Dividende

Die von einer schweren Krise gebeutelte nationale österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines will frühestens 2004 wieder eine Dividende zahlen.

 

dpa WIEN. Das kündigte der AUA-Vorstandschef Vagn Soerensen am Donnerstag in Wien an. Eine Erholung des Geschäfts erwarte er erst im kommenden Jahr. Im laufenden Geschäftsjahr 2002 werde ein leicht positives Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von vier Millionen Euro angestrebt. Dafür sollen durch Kapazitätskürzungen und eine 15-prozentige Kostensenkung im Personalsektor 260 Millionen Euro eingespart werden.

2001 war die an der Wiener Börse notierte AUA in die roten Zahlen geflogen. Das EBIT habe minus 89 Millionen Euro betragen, während im Jahr davor noch ein Plus von 83 Millionen Euro erreicht wurde. Das Ergebnis vor Steuern habe minus 164 Millionen Euro nach plus 41 Millionen im Jahr davor ausgemacht. Der Schuldenberg betrage 2,8 Milliarden Euro.

Soerensen machte ohne Nennung des abgelösten AUA-Vorstandes "strukturelle Mängel" und "massive Überkapazitäten" für die kritische Lage verantwortlich.

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