Reisewarnung für Taipeh aufgehoben
Trotz Erfolgen warnt die WHO

Trotz der jüngsten Erfolge im Kampf gegen die Lungenkrankheit SARS mahnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weiter zur Vorsicht. Zum Auftakt einer Expertenkonferenz in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur am Dienstag sagte der WHO-Direktor für die Westpazifik-Region, Shigeru Omi, dass die Krankheit nun zwar unter Kontrolle gebracht werde. Der Kampf gegen das Schwere Akute Atemwegssyndrom sei aber keinesfalls vorbei.

HB/dpa/vwd KUALA LUMPUR/GENF. Omi forderte die internationale Gemeinschaft auf, für eine ähnliche Epidemie künftig besser gerüstet zu sein. Um eine Krankheit wie SARS wirksam eindämmen zu können, sei der schnelle Austausch von Informationen zwischen den betroffenen Ländern entscheidend.

Auf der Konferenz beraten noch bis Mittwoch mehr als 1000 Wissenschaftler, Ärzte und Mitarbeiter von Gesundheitsbehörden aus aller Welt über die gefährliche Lungenerkrankung. An SARS starben bislang weltweit mehr als 790 Menschen. Es wurden über 8450 Krankheitsfälle bekannt, die allermeisten davon in Asien.

In Genf hat die WHO am Dienstag einen Monat nach Inkrafttreten die Reisewarnung gegen Taiwan und vor allem die Hauptstadt des Landes, Taipei, aufgehoben. Die Organisation begründete ihre Entscheidung mit den starken Verbesserungen bei der Identifizierung von SARS-Fällen und einer besseren Kontrolle der Seuche. Damit verbleibt einzig Chinas Hauptstadt Peking auf der Liste der Städte, für die in dieser Region eine Reisewarnung besteht.

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