Reiten
Deutsche Olympia-Pferde treten Quarantäne an

Sieben deutsche Dressurpferde haben am Donnerstag die vorgeschriebene Quarantäne für die Olympischen Reiterspiele in Hongkong angetreten. Dabei wurden alle Vierbeiner tierärztlich untersucht und konnten ohne Beanstandungen die gut einwöchige Kasernierung auf dem Gelände des Chio in Aachen antreten.

Während Weltmeisterin Isabell Werth (Rheinberg) in Warum nicht und Satchmo zwei Pferde gemeldet hatte, nannten ihre Mannschaftskolleginnen Nadine Capellmann (Würselen) mit Elvis, Heike Kemmer (Winsen/Aller) mit Bonaparte sowie Ersatzreiterin Monica Theodorescu (Versmold) mit Whisper nur je ein Pferd. Auch die weiteren Reservereiter Matthias Alexander Rath (Kronberg) sowie Helen Langehanenberg (Havixbeck) übergaben mit Sterntaler und Responsible ihre Pferde der Quarantäne.

Während des einwöchigen Aufenthaltes in Aachen werden die Olympia-Paare unter der Regie von Bundestrainer Holger Schmezer trainiert und absolvieren auch viermal ein Flutlichttraining. Für den 25. Juli ist der Transport nach Hongkong vorgesehen.

Capellmann trennt sich von Trainer Koschel

Drei Wochen vor Beginn des olympischen Reitturniers hat sich Capellmann von ihrem Trainer Jürgen Koschel getrennt. Der 61-Jährige hatte erst im März das Training der ehemaligen Doppel-Weltmeisterin übernommen. Die Zusammenarbeit war allerdings nicht von Erfolg gekrönt. Sowohl bei den deutschen Meisterschaften in Balve Anfang Juni als auch beim Chio in Aachen Anfang Juli blieb Capellmann hinter den Erwartungen zurück.

Die Pferde der Vielseitigkeitsreiter und der Springreiter mussten bis Donnerstagabend ihre Quarantäne im Bundesleistungszentrum Warendorf antreten. Dort wurde am Nachmittag der drei Kilometer lange Bauzaun geschlossen. Bis spätestens 24 Uhr mussten alle Vierbeiner eingetroffen sein.

© SID

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