Reiten Olympia
Kritik an Reit-Jury führt zu Verfahren

Der Reitsport-Weltverband will in einem Verfahren prüfen, inwiefern die Kritik einiger Nationen an der Bewertung der Ground Jury in der Dressur haltbar ist.

Am Rande der Olympischen Spiele in Hongkong haben einige Nationen Kritik an der Bewertung der Ground Jury und ihres deutschen Vorsitzenden Gotthilf Riexinger (Reutlingen) in der Dressur geübt. Der Reitsport-Weltverband FEI hat nun ein Verfahren eingeleitet, um dies zu untersuchen.

Nach dem Grand Prix Special hatten am Samstag vor allem die niederländische Delegation sowie die US-Mannschaft die Bewertungen ihrer Starter in Frage gestellt. Daraufhin hatte Riexinger ein Treffen mit den Nationen anberaumt. Dadurch fühlten sich jedoch die Vertreter der anderen Nationen benachteiligt, so dass ein weiteres Meeting mit allen Nationen abgehalten werden musste.

"Die Veranstaltung war überflüssig wie ein Kropf, da sie nicht während des Turniers hätte abgehalten werden", sagte Riexinger. Die FEI will nun die Gespräche auswerten und einen Bericht erstellen. "Diese Untersuchung hat keinen Einfluss auf die Ergebnisse. Wir wollen nur, dass Klarheit in die Sache kommt", sagte eine Sprecherin der FEI.

Das olympische Dressur-Turnier war am Dienstag mit dem Sieg der niederländischen Reiterin Anky van Grunsven zu Ende gegangen. Isabell Werth (Rheinberg) und Heike Kemmer (Winsen) belegten die Plätze zwei und drei.

© SID

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