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Team Ukraine bei Olympia dabei

Die Springreiter-Equipe aus der Ukraine wird bei den olympischen Reiterspielen in Hongkong an den Start gehen. In letzter Minute hat die Mannschaft um den finanzstarken Oligarchen Alexander Onischenko doch noch ein Quartett zusammenbekommen. Am Wochenende gab die ehemalige deutsche Meisterin Katharina Offel (Lohmar) ihre Startzusage.

"Das werden einige vielleicht nicht verstehen, aber für das Team ist es wichtig", sagte Offel. Ursprünglich hatte die 31-Jährige, die im Frühjahr ihren Sohn zur Welt brachte, ihren Verzicht erklärt. Doch gute Platzierungen ihres zehn Jahre alten Pferdes Lord Spezi stimmten sie um. Der Oldenburger wurde am letztmöglichen Tag in die Quarantäne gebracht und nahm am Sonntag per Flieger die Reise nach Hongkong auf.

Konkurrenz in Deutschland zu groß

In Offel und Björn Nagel hat die Ukraine zwei ehemalige deutsche Starter im Team, die vor zwei Jahren die ukrainische Staatsbürgerschaft angenommen hatten. Nur so sahen sie wegen der Konkurrenz in Deutschland eine Chance, bei einem Championat starten zu können. Zuletzt hatte es Ärger gegeben, da angeblich bei der Ausstellung der ukrainischen Staatsbürgerschaft Fristen nicht eingehalten worden waren. Zudem war Equipe-Chef Philippe Guerdat (Schweiz) zurückgetreten.

Neben Offel und Nagel, der in Hongkong Magic Bengtsson satteln wird, gehören Jean-Claude Geenberghe mit Quintus sowie Onischenko selbst mit Codar zum Team. Bei der WM 2006 in Aachen hatte die Ukraine hinter Deutschland Platz vier belegt und sich so für Olympia qualifiziert. Bei Olympia sind pro Nation vier Paare plus ein Reservestarter vertreten, die Ukraine verzichtet auf einen Reservereiter.

© SID

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