Rekord beim Auslandsgeschäft
Sektkellerei Schloss Wachenheim feiert

Die Sektkellerei Schloss Wachenheim hat im Geschäftsjahr 2001/02 eines der besten Ergebnisse seine Geschichte erzielt. Der Vorsteuergewinn des Schaumweinproduzenten (z.B. "Faber") sei um rund 160 Prozent auf 11,2 Millionen Euro gestiegen, sagte Vorstandssprecher Nick Reh am Montag in Frankfurt.

HB/dpa FRANKFURT. Das Spitzenergebnis verdankte der nach eigenen Angaben führende Anbieter von Sekt und Schaumwein vor allem dem florierenden Osteuropageschäft. Im laufenden Geschäftsjahr (30. Juni) erwartet der Vorstand ein Umsatzplus von zehn Prozent.

In Deutschland kämpft die Sektkellerei mit einem rückläufigem Pro-Kopf-Verbrauch und sinkenden Preisen. Im vergangenen Geschäftsjahr gingen Absatz und Produktion im Inland um 5,3 Prozent zurück. Sekt sei hier zu Lande kein Luxusartikel mehr, sondern ein alltäglicher Genuss, lautete das Fazit des Vorstands. Die Verbraucher griffen zunehmend zu billigeren Handelsmarken und verzichteten auf Markensekt. "Der inländische Sektmarkt bleibt unsere größte Herausforderung", betonte Reh. Das Inlandsgeschäft laufe auch im aktuellen Jahr schlechter als erwartet.

Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte Schloss Wachenheim seinen Umsatz um 13 Prozent auf 377 Millionen Euro. Dabei erwirtschaftete das Unternehmen etwas mehr als die Hälfte seiner Gewinne zuletzt in Osteuropa. Auch im laufenden Jahr setzt die Sektkellerei vor allem auf das Ausland. Für die Aktionäre soll es eine Ausschüttung von 0,25 Euro pro Aktie geben.

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