Rekordjahr für Hollywood
Hobbits und Harry machen Kasse

Die mutigen kleinen Hobbits waren auch am letzten Wochenende des Jahres wieder die großen Stars in den Kinos der Welt. Hollywood haben sie zusammen mit Harry Potter und vielen anderen Fantasie-Figuren zum besten Jahresergebnis aller Zeiten verholfen.

dpa NEW YORK. Mit Kasseneinnahmen von weiteren 37,4 Mill. $ von Freitag bis Sonntag blieb "Der Herr der Ringe" in den USA und Kanada auf Platz 1 der Kino-Charts. Bisher hat der Fantasy-Film um den Kampf der Hobbits, der Elfen und all ihrer Freunde gegen das Böse zwölf Tage nach dem Start allein in Nordmarika bereits 154,5 Mill. in die Kinokassen gebracht (174,9 Mill. ?/342 Mill. DM).

Der unangefochtene Kino-König des Jahres heißt aber Potter. Die Verfilmung der Abenteuer des britischen Zauberlehrlings stand in Nordamerika zwar nur noch auf dem 6. Platz der Wochenend-Charts. Jedoch steuerte "Harry Potter und der Stein der Weisen" unaufhaltsam auf die Hollywood-Schallmauer von 300 Mill. $ Gesamteinnahmen zu.

Auch Filme wie "Pearl Harbor", "Der Planet der Affen", "Monsters, Inc." und "Shrek – Der tollkühne Held" haben stark zum bislang besten finanziellen Jahresabschluss der Traumfabrik beigetragen. Nach vorläufigen Studioangaben machten die Einnahmen durch Kartenverkäufe in den USA und Kanada im Jahr 2001 insgesamt 8,35 Mrd. $ aus – rund 650 Mill. $ mehr als im Vorjahr.

"The Greatest" nicht der Größte

Zu den Highlights des letzten Wochenendes gehörte der lang erwartete Film über das Leben des Box-Weltmeisters Muhammad Ali mit Will Smith in der Titelrolle. Er erreichte den vorläufigen Studioangaben zufolge mit 15,3 Mill. Dollar allerdings nur Platz 3. "Ali" kam nicht an der schon einige Wochen laufenden Kriminalkomödie "Ocean's Eleven" vorbei. Der neben anderen Stars mit George Clooney und Julia Roberts attraktiv besetzte Film hielt sich mit weiteren 17,4 Mill. $ auf dem zweiten Rang.

Der als Oscar-Anwärter gehandelte Film "A Beautiful Mind" mit Russel Crowe in der Rolle eines genialen, aber zugleich auch schizophrenen Mathematikers schaffte nur den achten Rang. Einige weitere neue Filme, die Hollywood-Studios rechtzeitig vor Jahressschluss in das Oscar-Rennen schickten, kamen nur deshalb nicht in die Gruppe der Top Ten, weil sie vorerst nur in einigen wenigen Kinos gezeigt wurden.

Dazu gehört das bereits viel diskutierte neue Werk von Ridley Scott "Black Hawk Down" um den fehl geschlagenen US-Truppeneinsatz in Somalia. Auch das Drama "Monster's Ball" mit Billy Bob Thornton und Halle Berry wurde von der Kritik hoch bewertet, startete jedoch zunächst in nur fünf ausgewählten Filmtheatern. Die düstere Kriminalkomödie "Gosford Park" von Regisseur Robert Altmann, die nach einem Filmjahr ohne klare Favoriten ebenfalls als preisverdächtig gilt, war vorerst nur in neun Kinos zu sehen.

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