„Relative Ruhe“ in Bagdad
Süden und Norden des Irak unter Beschuss

24 Stunden nach dem Beginn des Krieges im Irak greifen die US-Streitkräfte offensichtlich nun verstärkt Städte im Süden und Norden des Landes an. Im nördlich gelegenen Mosul sowie der strategisch wichtigen Stadt Basra im Süden wurden nach Berichten von BBC-Korrespondenten am Freitagmorgen zum Teil heftige Explosionen gemeldet

HB/dpa BAGDAD. Für die Angriffe gab es allerdings noch keine offizielle Bestätigung. In der irakischen Hauptstadt Bagdad blieb es nach den Raketen- und Bombenangriffen vom Donnerstagabend relativ ruhig.

Amerikanische und britische Einheiten überschritten nach übereinstimmenden Berichten von Kuwait aus die Grenze zum Irak. Ein britisches Regiment bewege sich auf Öl-Raffinerien nahe Basra zu, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA. Nach Angaben von US- Verteidigungsminister Donald Rumsfeld sollen die Iraker drei bis vier Ölquellen in Brand gesetzt haben.

Die USA bemühen sich unterdessen weiter, irakische Offiziere zur Aufgabe zu bewegen. "Die Kontakte zu den irakischen Truppen laufen auf allen möglichen Ebenen, öffentlich und vertraulich. (Die Botschaft ist), sie können ehrenhaft handeln und ihre Waffen niederlegen und ihnen passiert dann nichts", sagte Rumsfeld am Donnerstagabend (Ortszeit) in Washington.

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