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Renault und Nissan führen Einkauf zusammen

Die Autohersteller Renault und Nissan wollen aus Kostengründen wesentliche Teile ihres Einkaufs zusammenlegen. Die geplante weltweite Einkaufsorganisation solle zunächst etwa 30 % des gemeinsamen Einkaufsvolumens von knapp 54 Mrd. ? abwickeln, teilten die Unternehmen am Montag in Paris mit.

rtr PARIS. Später solle der Anteil auf 70 % des Einkaufsvolumens oder 37,6 Mrd. ? steigen. Im Vergleich zum bisher getrennten Einkauf würden dadurch bei gemeinsamen Projekten wie etwa der Entwicklung einer Plattform für Mittelklassemodelle zusätzliche Einsparungen von fünf Prozent der Kosten erzielt. Die vollen Effekte bei gemeinsamen Projekten würden sich ab 2005 zeigen.

Kurzfristig seien Einsparungen von etwa einem Prozent durch höhere Einkaufsvolumen und die entsprechenden Möglichkeiten, die Preise zu verhandeln, zu erwarten, teilten die Unternehmen weiter mit. Renault ist seit 1999 mit knapp 37 % bei Nissan beteiligt. Unter der Führung des früheren Renault-Managers Carlos Ghosn hat Nissan seitdem eine massive Ergebniswende erreicht. Nissan und Renault nehmen nach früheren Angaben auch an der Internet-Einkaufsplattform Covisint teil, die von den drei Autokonzernen Ford, General Motors und DaimlerChrysler gegründet worden ist.

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