Renditen der US-Staatsanleihen erreichten höchsten Stand seit Juni 2001
Weltwirtschaft: Zinsen vor Trendwende

Dies ist für Ökonomen ein Signal: Erstmals seit November 2000 blieben in den USA die kurzfristigen und langfristigen Zinsen gegenüber dem Vormonat stabil, in Euroland zog lediglich der Preis für Dreimonatsgeld geringfügig um 10 Basispunkte an.

DÜSSELDORF. Die stabile Zinsdifferenz deutet vor allem für die USA auf eine Trendwende hin zu tendenziell steigenden Zinsen. Dort war der Preis für Dreimonatsgeld im Zuge der elf Leitzinssenkungen der US-Notenbank Fed von 6,5 Prozent im Dezember 2000 auf 1,8 Prozent im Januar 2002 gesunken. Am langen Ende dagegen wurden die ersten Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung bereits schnell deutlich: Die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen legten seit Oktober 2001 um 80 Basispunkte auf 5,3 Prozent zu - den höchsten Stand seit Juni 2001. Die Zinsdifferenz stieg auf rekordverdächtige 330 Basispunkte, dürfte ihren Höhepunkt aber damit erreicht haben. Die amerikanische Notenbank wird die Zinszügel nun wohl wieder anziehen, Beobachter rechnen mit mehreren Trippelschritten nach oben. Bis Dezember könnte der Geldmarktsatz wieder auf knapp drei Prozent ansteigen.

Quelle: Wirtschaftswoche

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%