Reporter wurde nach eigenen Angaben bedroht
IOC kritisiert Festnahme eines britischen Journalisten

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Festnahme eines britischen Journalisten während einer Protestaktion von Tibet-Aktivisten in Peking scharf kritisiert.

HB PEKING. Die Medien dürften während der Olympischen Spiele nicht an ihrer Arbeit gehindert werden, sagte IOC-Sprecherin Giselle Davies am Donnerstag. Das IOC missbillige "jeden Versuch, einen Journalisten zu behindern, der offenbar im Einklang mit den Regeln und Vorschriften seinen Job machen will", erklärte Davies. "Wir wollen so etwas nicht noch einmal sehen."

Der britische Fernsehjournalist John Ray war am Mittwoch festgenommen und nach einigen Stunden wieder freigelassen worden. Er wurde nach eigenen Angaben von einem Sicherheitsmann "sehr körperlich" bedroht und versuchte zunächst vergeblich, seine Akkreditierung für die Olympischen Spiele zu zeigen. Nach Angaben der Sicherheitskräfte wurde er fälschlicherweise für einen Demonstranten gehalten.

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