Restrukturierung des Mobilfunk-Unternehmens
Simonis: Arbeitsplatzabbau bei Mobilcom alarmierend

Als alarmierend hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) den geplanten Arbeitsplatzabbau beim Telekommunikationsunternehmen Mobilcom bezeichnet.

HB/dpa KIEL. Im NDR sagte die Kieler Regierungschefin am Freitag, die öffentlichen Auseinandersetzungen hätten dem Unternehmen mehr geschadet als befürchtet. "Wir werden das Konzept jetzt prüfen, das Land wird seine Zusagen einhalten", betonte Simonis.

Das angeschlagene Unternehmen muss nach einem Sanierungskonzept fast jeden zweiten Arbeitsplatz streichen, um sein Überleben zu sichern. Das Konzept des Vorstands sieht vor, 1850 Vollzeitstellen abzubauen. Gegenwärtig beschäftigt das Unternehmen 5000 Arbeitnehmer einschließlich Teilzeit- und Aushilfskräften. Das entspreche 4200 Vollzeitstellen. Demnach gehen 44 Prozent der Arbeitsplätze verloren.

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