Restrukturierung ist abgeschlossen
Popnet hat wenig Lust auf neue Abenteuer

jgo DÜSSELDORF. Als strategischer Investor hat sich GEM Anfang des Jahres an der Popnet AG beteiligt, die mit dem Liquiditätszufluss die weitere Expansion im Kernsgeschäft sichern will. Ausflüge in andere Geschäftszweige sind der Agentur aus Hamburg dagegen schlecht bekommen. Das Zeitschriftenprojekt "Gold" mit Internetanbindung einer Tochterfirma geriet zum Desaster. Als wenig erfolgreich erwies sich auch die Beteiligung am Softwareunternehmen Agentscape aus Berlin. Im März gab Popnet den 59,8-Prozent-Anteil an das Management ab.

Unternehmenssprecherin Kathrin Heider sieht damit die im Herbst eingeleitete Restrukturierung als abgeschlossen an. Die Auslastung der Agentur bezeichnet die Sprecherin als "sehr gut". Als Referenzprojekte sieht sie den deutschen Internetauftritt des Nahrungsmittelkonzerns Nestle an. Die Web-Präsenz der href="http://www.comdirect.de" target="_blank">Comdirectbank wiederum sei beispielhaft, weil sich darin IT- Design- und Beratungskompetenz ergänzten. Derzeit arbeitet Popnet am B2B-Bereich der an die Börse strebenden Fraport AG und sieht den kommenden Monaten gelassen entgegen: Eine Umfrage unter den deutschen Top-100-Unternehmen habe ergeben, dass 70 Prozent der Firmen in den nächsten 12 Monaten in den Ausbau ihres B2B-Geschäfts investieren wollten, sagt Heider.

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