Restrukturierungsbemühungen
Regierung sagt France Telecom Hilfe zu

Die französische Regierung hat der hoch verschuldeten France Telecom ihre Unterstützung bei der anstehenden Restrukturierung zugesagt. Industrieministerin Nicole Fontaine sagte am Dienstag vor dem Parlament, bei dem Unternehmen sei eine Stärkung des Kapitals unabdingbar.

Reuters PARIS. Dabei werde die Regierung die Interessen der Aktionäre berücksichtigen. Nach den Worten der Ministerin soll die Regierungshilfe mittels zusätzlicher Schulden der öffentlichen Verwaltung finanziert werden. Dies werde allerdings keine Auswirkungen auf das Staatsdefizit haben, wie es im EU-Vertrag von Maastricht festgelegt sei.

Es wird damit gerechnet, dass die Regierung indirekt rund neun Mrd. Euro in France Telecom pumpt. Dazu soll eine besondere Einrichtung ins Leben gerufen werden, die den 55-Prozent-Anteil des Staates an dem Unternehmen übernimmt und dafür Schulden bei einer staatlichen Bank aufnimmt. France Telecom wird von einer Schuldenlast von 70 Mrd. Euro gedrückt.

Der Restrukturierungsplan des Unternehmens soll am Mittwoch bekannt gegeben werden. Am Dienstag berief Konzernchef Thierry Breton ein Dringlichkeitstreffen mit Gewerkschaftern vor der wichtigen Verwaltungsratssitzung am Mittwoch ein, wie aus Gewerkschaftskreisen verlautete. Angaben zum Zweck des Treffens wurden nicht gemacht. Breton werde wahrscheinlich das allgemeine Rahmenkonzept der Restrukturierung darlegen, auch wenn er keine Details des Plans preisgeben werde, hieß es in den Kreisen.

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