Restrukturierungskosten im ersten Halbjahr
Aixtron schreibt rote Zahlen

Der Anlagenbauer Aixtron hat im ersten Quartal 2003 einen höheren Nachsteuerverlust ausgewiesen als zunächst erwartet. Für das Gesamtjahr bekräftigte das Aachener Unternehmen aber seine Umsatzprognose und die Rückkehr zur Profitabilität.

Reuters FRANKFURT/M. Der Verlust nach Steuern habe sich in den ersten drei Monaten auf 4,4 Millionen Euro belaufen, nach einem Plus von 7,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, teilte die im TecDax gelistete Gesellschaft am Montag nach Börsenschluss mit. Noch im März hatte Aixtron den Nachsteuerverlust lediglich auf 2,7 Millionen Euro prognostiziert. Im ersten Halbjahr seien die gesamten Kosten der Restrukturierungsmaßnahmen von Aixtron angefallen und hätten sich daher nicht auf spätere Berichtsperioden verteilt. Zudem seien die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung um rund 40 Prozent erhöht worden.

Der Konzernumsatz des Herstellers von Anlagen zur Produktion von Verbindungshalbleitern verringerte sich im Auftaktquartal wie angekündigt deutlich auf 18,7 Millionen Euro von 47,2 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Auch der Auftragseingang habe auf Grund der Investitionszurückhaltung der Kunden mit 15,2 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahresniveau von 25 Millionen Euro gelegen.

Ausblickend hieß es, Aixtron erwarte 2003 weiterhin einen Umsatz von 110 (150,7) Millionen Euro. Der Vorstand erwarte die Rückkehr zur Profitabilität auf Grund proportional höherer Umsätze in den kommenden Quartalen sowie positiver Effekte der Kosteneinsparungen in der zweiten Jahreshälfte.

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