Restrukturierungsprogramm
Raumfahrt bleibt EADS-Kerngeschäft

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS will an seinen Raumfahrt-Aktivitäten festhalten und hat vor der Kürzung staatlicher Mittel in diesem Bereich gewarnt.

Reuters MÜNCHEN. Ein Firmensprecher wiederholte am Montag in München frühere Aussagen des internationalen Konzerns, dass die Raumfahrt als Kerngeschäft betrachtet werde. "Es gibt dort ein scharfes Restrukturierungsprogramm mit dem Ziel, den Bereich im kommenden Jahr wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen", sagte der Sprecher. Die beabsichtigten Kürzungen der Raumfahrtausgaben in Deutschland verstärkten allerdings die Sorge um das EADS-Raumfahrtprogramm, fügte er hinzu.

Die Konzernbetriebsratsvorsitzende der EADS-Raumfahrtsparte Astrium, Ingrid Lüllmann, hatte der "Financial Times Deutschland" gesagt, wenn die staatlichen Aufträge und Budgets gekürzt würden, bestehe die Gefahr, dass die EADS aus der Raumfahrt aussteige. Wie die Zeitung weiter berichtete, stieg der Vorsteuerverlust der Sparte nach Branchenspekulationen im vergangenen Jahr auf rund 300 Millionen Euro von 222 Millionen Euro im Jahr 2001. Der EADS-Sprecher wollte dazu keinen Kommentar abgeben.

Der Technologiekonzern will am 10. März detaillierte Zahlen zum Geschäftsjahr 2002 nennen. Die in Paris, Frankfurt und Madrid notierte EADS-Aktie wird ab dem 24. März zum MDax gehören.

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