Restrukturierungsschritte geplant
Continental rutscht 2001 nach Steuern in rote Zahlen

Die Continental AG, Hannover, wird erstmals nach rund zehn Jahren für 2001 wieder einen Verlust ausweisen.

vwd FRANKFURT. "Wir gehen für das laufende Geschäftsjahr von einem Verlust nach Steuern aus", sagte der Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer am Donnerstag in Frankfurt. Grund seien die Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen. In den ersten neun Monaten hatte der Konzern noch einen Konzerngewinn nach Steuern von 44 Mio Euro eingefahren. Operativ werde Conti aber "klar schwarz" bleiben.

Im kommenden Jahr werde dann wieder eine Ertragslage auf dem Niveau des Jahres 2000 erwartet, in dem ein EBIT von 432 Mio Euro und ein Gewinn nach Steuern von 205 Mio Euro erreicht worden war. Wie Wennemer weiter ausführte, ist mit der vorgesehenen Werksschließung in Traiskirchen die Überprüfung der Werksstrukturen noch nicht abgeschlossen. Noch in diesem Jahr solle eine Entscheidung über einen weiteren Restrukturierungsschritt bekannt gegeben werden.

Für einen Sozialplan im Traiskirchener Semperit-Werk seien bereits 70 Mio Euro zurückgestellt worden, sagte er. Die Nettoeinsparungen durch die Werksschließung würden sich jährlich auf 30 Mio Euro belaufen.

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