Resultate über den Erwartungen
Richemont ist mit Luxus wieder auf dem rechten Weg

Der Luxusgüterkonzern Richemont hat das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2002/2003 per Ende September leicht über Markterwartungen abgeschlossen.

Reuters ZUG. Der Betriebsgewinn (Ebitda) habe 185 (Vorjahr 253) Millionen Euro betragen, teilte Richemont am Donnerstag mit. Der Umsatz sank nach weiteren Angaben auf 1784 (1836) Millionen Euro aufgrund von schlechteren Marktbedingungen und wegen des rückläufigen Tourismus in Europa.

"(Die Resultate) waren ein bisschen über den Erwartungen," sagte Patrik Schwendimann, Analyst bei der Zürcher Kantonalbank. Auch für Sarasin-Analyst Christoph Bohli waren die Resultate auf der Ebit-Stufe leicht über den Erwartungen.

Der Konzern, dem unter anderem Marken wie Cartier, Van Cleef & Arpels, Montblanc und Vacheron Constantin gehören, äusserte sich für das zweite Halbjahr vorsichtig. Der Betriebsgewinn dürfte zurückgehen, doch die Rate des Rückgangs dürfte geringer ausfallen als in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres, hiess es in der Mitteilung.

"Das Weihnachsgeschäft dürfte etwas schwierig werden, sie sind aber auf gutem Weg," so Schwendimann. Der Umsatz der Monate September und Oktober habe etwas angezogen, doch es müsse abgewartet werden, ob es sich dabei um eine Trendwende handele, hiess es weiter. Zudem sei der Vergleich zur Vorjahresperiode mit Vorsicht zu geniessen, da September und Oktober des vergangenen Jahres nach den Anschlägen vom 11. September extrem tiefe Verkaufsvolumen aufgewiesen hätten.

Mitte September hatte Richemont bereits erklärt, dass der Umsatz in den ersten fünf Monaten um beinahe fünf Prozent gefallen sei und das operative Ergebnis im Semester unter dem Niveau des Vorjahres liegen werde. Analysten hatten im Schnitt mit einem Betriebsergebnis von 180 Millionen Euro und einem Umsatz von 1,759 Millionen Euro gerechnet. Den Gruppengewinn gab das Unternehmen mit 404 (425) Millionen Euro an.

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