Rettung des Unternehmens
Grundig will Investoren-Suche bis Jahresende abschließen

Der finanzschwache Elektronik-Hersteller Grundig sieht sich bei der Suche nach einem Kapitalgeber zur Rettung des Unternehmens kurz vor dem Ziel.

HB/dpa NÜRNBERG. Vorstandschef Hans-Peter Kohlhammer sagte am Dienstag, die Gespräche mit einem potenziellen Partner würden mit Hochdruck geführt und befänden sich auf einem aussichtsreichen Weg. Bis Ende des Jahres sei eine abschließende Übereinkunft über eine Zusammenarbeit wahrscheinlich.

Das Traditionsunternehmen habe weiterhin die Unterstützung von Banken und Kreditversicherern, teilte die Grundig AG in Nürnberg mit. Die Finanzierung des Unternehmens sei sichergestellt. Die Banken hatten im September einer Verlängerung der Kreditlinien zugestimmt. Zuvor hatte ein von Grundig nicht genannter asiatischer Partner eine Absichtserklärung über eine Beteiligung an dem deutschen Hersteller unterzeichnet. In Branchenkreisen galt das taiwanesische Unternehmen Sampo Technology als dieser Partner.

Die "Financial Times Deutschland" hatte in ihrer Dienstagsausgabe über einen Rückschlag bei der Investorensuche berichtet. Sampo habe jegliches Interesse an Grundig dementiert. Die Zeitung zitierte einen Sampo-Sprecher mit den Worten: "Wir werden weder mit einem deutschen Unternehmen fusionieren, noch werden wir eines kaufen." Kohlhammer nannte die Inhalte des FTD-Berichtes "geschäftsschädigende Spekulationen". Namen potenzieller Investoren könnten vor Abschluss der Verhandlungen nicht genannt werden.

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