Rettungspläne
Cargolifter will als Kompetenzzentrum überleben

Für die Zukunft des Berliner Luftschiffbauers CargoLifter AG hat sich am Mittwoch ein möglicher Lösungsansatz für den Erhalt der Technologie und damit auch der Unternehmensstrukturen abgezeichnet.

vwd BERLIN. Die Bemühungen konzentrieren sich auf eine Nutzung der Leichter-als-Luft-Technologie. Das von Insolvenz bedrohte Unternehmen könnte nach Einschätzung von Beobachtern möglicherweise als "Kompetenzzentrum" überleben.

Ein Gespräch mit Wirtschaftsminister Wolfgang Fürniß über die von Cargolifter entwickelte Leichter-als-Luft-Technologie soll am kommenden Dienstag stattfinden. Das brandenburgische Wirtschaftsministerium lud am Mittwoch zu diesem Gespräch ein und reagierte damit auf einen Anfang der Woche durch die Regionale Wirtschaftsförderung Dahme mbH-Spreewald (WFG) gestellten Antrag auf Förderung eines regionalen Kompetenzzentrums für diese Technologie.

Die WFG wolle über eine GmbH für das Kompetenzzentrum teilweise Flächen und Gebäude sowie etwa die Hälfte des Ingenieurpersonals der Cargolifter AG übernehmen und die Entwicklung des Transport-Ballons CL 75 bis zur Serienreife weiterführen, sagte der Vorsitzende der WFG-Gesellschafter-Versammlung, Uwe Effert, gegenüber der Nachrichtenagentur vwd. Werft und Landeplatz würden aber bei Cargolifter verbleiben, das auch weiter für das Besucherzentrum, die Finanzen, den Vertrieb und künftige Logistik-Dienstleistungen zuständig sei.

In einem ersten Schritt sind laut Effert rund zehn Millionen Euro Förderung für die Übernahme der Immobilien notwendig. Zwei Millionen Euro übernehme der Landkreis Dahme-Spreewald als Eigenanteil.

Über verschiedene weitere Finanzierungsschritte wie die Übernahme einer Cargolifter gewährten Bund-Land-Bürgschaft durch das Kompetenzzentrum oder das durch eine Aktionärs-Initiative derzeit gesammelte zusätzliche Kapital solle dann die Gesamtfinanzierung der CL-75-Entwicklung bis zur Serienreife zusammenkommen.

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