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Rettungsplan für Alitalia perfekt - Abbau von 3 700 Stellen

Das Überleben der italienischen Fluglinie Alitalia ist mit dem Abbau mehrerer tausend Arbeitsplätze erst einmal gesichert. Regierung, Alitalia und die Gewerkschaften unterzeichneten am frühen Mittwochmorgen nach wochenlangen Verhandlungen ein Abkommen, das die Streichung von rund 3 700 Stellen vorsieht. Damit ist die entscheidende Hürde für eine Sanierung und einen staatlichen Überbrückungskredit in Höhe von 400 Mill. Euro für die schwer angeschlagenen Linie genommen.

dpa-afx ROM. Das Überleben der italienischen Fluglinie Alitalia ist mit dem Abbau mehrerer tausend Arbeitsplätze erst einmal gesichert. Regierung, Alitalia und die Gewerkschaften unterzeichneten am frühen Mittwochmorgen nach wochenlangen Verhandlungen ein Abkommen, das die Streichung von rund 3 700 Stellen vorsieht. Damit ist die entscheidende Hürde für eine Sanierung und einen staatlichen Überbrückungskredit in Höhe von 400 Mill. Euro für die schwer angeschlagenen Linie genommen.

Am Mailänder Aktienmarkt legten die Alitalia-Aktien bis 10.25 Uhr 3,71 Prozent auf 0,2 935 Euro zu. Zeitgleich verlor der Mibtel-Index 0,25 Prozent auf 21 515 Punkte.

Lediglich eine kleine Gewerkschaft stimmte in der Nachtsitzung nicht zu. Die Vereinbarung sieht umfassende Sozialpläne für entlassene Arbeitnehmer vor. Durch den Abbau der Arbeitsplätze sollen nach Planung der Konzernführung rund 280 Mill. Euro eingespart werden.

Der Sanierungsplan ist auf mehrere Jahre angelegt, erst 2008 sollen wieder deutliche Gewinne eingeflogen werden. Als weiterer wichtiger Schritt ist für Anfang 2005 eine Kapitalerhöhung vorgesehen.

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