Reuters-Tochter Instinet geht an die Börse
Reuters übertrifft Umsatzprognose

Der Nachrichtendienstleister steigert im dritten Quartal seinen Umsatz stärker, als von Analysten erwartet wurde. Außerdem kündigt Reuters den Börsengang seiner Firmentochter Instinet an.

Reuters LONDON. Der internationale Nachrichten- und Informationsdienstleister Reuters Group plc. hat seinen Umsatz im dritten Quartal 2000 stärker als von Analysten erwartet gesteigert und den Börsengang eines Teils seiner Wertpapierhandels-Tochter Instinet angekündigt. Wie Reuters am am Freitag in London mitteilte, stieg der Umsatz von Juli bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 % auf 888 Mill. Pfund (umgerechnet 2,97 Mrd. DM). Analysten hatten hier einen Wert von 840 bis 850 Mill. Pfund prognostiziert. Die Aktie des Konzerns legte nach Vorlage der Zahlen um gut 4 % auf 12,90 Pfund zu.

Reuters teilte weiter mit, der Konzern habe "im Prinzip" entschieden, einen Minderheits-Anteil seiner elektronischen Handelstochter Instinet an die Börse zu bringen. "Ein Börsengang von Instinet wird die Ausweitung der Kundenbasis und des Produktangebots sowie die geographische Expansion von Instinet unterstützen und falls benötigt eine Akquisitionswährung bereit stellen", hieß es in der Mitteilung.

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