Rheinischer Versorgungsriese nimmt Gestalt an
GEW Rheinland nehmen Stadtwerke mit Bonn ins Boot

Der neue Versorgungsriese im Rheinland nimmt Gestalt an. RWE, GEW Köln, Rhenag und der Bonner Versorger ziehen ab 1. Januar an einem Strang.

dpa BONN/KÖLN/ESSEN. Der neue Versorgungsriese im Rheinland nimmt Gestalt an. Nach dem geplanten Zusammenschluss des größten kommunalen Energieversorgers GEW Köln mit RWE (Essen) und Rhenag (Köln) zur GEW Rheinland gaben jetzt RWE und Rhenag die Kooperation mit den Stadtwerken Bonn bekannt. Die neue Bonner Stadtwerke- Gesellschaft soll zum 1. Januar ihre Arbeit aufnehmen und die beiden Konzerne mit 13,7 %, später mit bis zu 25,1 % beteiligen, teilten die Unternehmen am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Die Verträge für die GEW Rheinland sollen bis Ende Januar unterschrieben sein. An der Gesellschaft werden RWE und Rhenag mit einer Sperrminorität von zusammen 25,1 % beteiligt. Die Stadt Köln soll mit 50 % und einer Aktie die Mehrheit behalten. Der Rest der Anteile steht für Gesellschaften wie den Stadtwerken Bonn bereit, sagte ein Rhenag-Sprecher.

Der Regionalversorger GEW Rheinland soll im ersten Schritt über 650 000 Kunden mit Strom, Wasser und Gas aus einer Hand versorgen. Bei Integration der Bonner Stadtwerke wären es etwa eine Million. Angestrebt sind in der Endphase 1,5 Mill. Kunden im Rheinland.

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