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RHI schließt Engineering-Verkauf ab

Der Feuerfestkonzern RHI AG hat am Donnerstag bekannt gegeben, den Verkauf der Engineering-Sparte an die Deutsche Beteiligungs-AG offiziell abgeschlossen zu haben. Die Kartellbehörden haben ihre Zustimmung gegeben, teilte RHI heute in einer Pflichtmitteilung mit.

rtr WIEN. Die im Vorjahr durch die Asbest-Probleme in den USA an den Rand des Abgrunds gebrachte RHI könne mit dem Engineering-Verkauf einen wichtigen Schritt in der Restrukturierung und Konzentration des Konzerns auf das Kerngeschäft Feuerfest realisieren, so die Mitteilung. Die Ziele des Business Plans, den RHI im Zusammenhang mit der Kapitalrestrukturierung vorgestellt habe, würden durch den Verkauf nicht beeinträchtigt, heißt es in der Aussendung.

"Vielmehr wird für RHI der Wegfall der Ergebnispotenziale durch die positiven Liquiditäts- und Risikoeffekte überkompensiert", so die RHI.

RHI hatte am 3. Juni den Verkauf an die DBAG angekündigt. Neun Unternehmen aus dem Engineering-Bereich der RHI bzw. aus dem Teilkonzern Didier AG mit einem Umsatz von rund 230 Mill. ? und 780 Mitarbeitern werden damit abgegeben. RHI selbst würde dadurch mittelfristig einen positiven Liquiditätseffekt von 40 Mill. ? lukrieren, hatte RHI-Vorstandsvorsitzender Helmut Draxler Anfang Juni gesagt.

RHI notierten zuletzt mit 7,50 (7,40) Euro fester.

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