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Rhodia strebt bis 2006 wieder schwarze Zahlen an

Der französische Chemiekonzern Rhodia SA will im übernächsten Jahr wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Bis zum Jahr 2006 strebe Rhodia wieder schwarze Zahlen an, sagte der stellvertretende Vorstandschef Gilles Auffret dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe).

dpa-afx DÜSSELDORF. Der französische Chemiekonzern Rhodia SA will im übernächsten Jahr wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Bis zum Jahr 2006 strebe Rhodia wieder schwarze Zahlen an, sagte der stellvertretende Vorstandschef Gilles Auffret dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe).

Rhodia hatte im dritten Quartal 2004 die Verschuldung um 14 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro zurückgeführt. Möglich war das durch eine Kapitalerhöhung um 460 Mill. Euro, eine Umschuldung von 600 Mill. Euro und Erlösen aus Verkäufen von 760 Mill. Euro.

Für die Sanierungsaussichten spricht das zunehmende Interesse von Großinvestoren. "Wir haben genau das getan, was wir den Märkten zuvor versprochen hatten", sagte Auffret. "Außerdem haben wir bei der Sanierung des Konzerns unsere Planziele trotz der Ölpreissteigerungen und des Dollarverfalls erreicht, teils übertroffen. Offenbar finden nicht nur wir, dass dies ganz gut war."

Obwohl für Investitionen wenig Geld zur Verfügung steht, will Rhodia beim Chemieboom in China nicht abseits stehen. So bauen die Franzosen mit der China National Blue Star Corp. eine weltweite Allianz im Silikongeschäft auf. "In China sind wir seit langem aktiv", sagte Auffret. Die Risiken hält er für kalkulierbar. "Uns macht China heute weit weniger Angst als früher", sagt er.

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