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Rhön-Klinikum übernimmt Krankenhäuser in Gifhorn und Wittingen

Die Rhön-Klinikum AG übernimmt Krankenhäuser in Gifhorn und Wittingen. Wie der im MDax notierte Klinikbetreiber am Donnerstagabend meldete, hatten sich der Kreistag in Gifhorn und der Stadtrat in Wittingen am vergangenen Freitag für den Verkauf der Krankenhäuser entschieden.

dpa-afx BAD NEUSTADT A.D. SAALE. Die Rhön-Klinikum AG übernimmt Krankenhäuser in Gifhorn und Wittingen. Wie der im MDax notierte Klinikbetreiber am Donnerstagabend meldete, hatten sich der Kreistag in Gifhorn und der Stadtrat in Wittingen am vergangenen Freitag für den Verkauf der Krankenhäuser entschieden.

Finanzielle Details nannte die Rhön-Klinikum AG nicht. "In beiden Fällen werden jeweils vier Prozent der Gesellschaftsanteile bei dem bisherigen Träger - Kreis Gifhorn bzw. Stadt Wittingen - verbleiben", hieß es in der Mitteilung. Rhön-Finanzchef Manfred Wiehl hatte Ende September in einem Zeitungsinterview gesagt, der Gesellschaft würden im Wochentakt Kliniken zum Verkauf angeboten. "Wir reizen den Spielraum für Übernahmen aus, soweit es geht."

Gifhorn und Wittingen liegen nahe der VW-Stadt Wolfsburg. Im Gifhorner 360-Betten-Kreiskrankenhaus wurden im vorigen Jahr nach Unternehmensangaben knapp 15 000 Patienten in den medizinischen Fachgebieten Innere Medizin, Chirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Pädiatrie (Kinder) und Hals-/Nasen-/Ohrenheilkunde behandelt. Ende 2003 beschäftigte die Klinik 561 Menschen. Angegliedert sei eine Krankenpflegeschule.

Das zweite Krankenhaus im Landkreis Gifhorn, das Städtische Krankenhaus Wittingen, habe 71 Planbetten und sei in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie und Frauenheilkunde und Geburtshilfe tätig. 2003 wurden dort 3 230 Patienten behandelt. Zum Jahresende 2003 arbeiteten dort 77 Menschen. Rhön will das Wittinger Haus zu einer "Tele-Portal-Klinik" ausbauen. Basis dafür sei, durch Vernetzung beider Kliniken gemeinsame Online-Diagnosen in "Echtzeit" zu erstellen.

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