Rhythmische Sportgymnastik Olympia
Souveräner Sieg für Sportgymnastin Kanajewa

Die Russin Jewgenija Kanajewa bei den Olympischen Spielen vor der Weißrussin Inna Schukowa Gold in der Rhythmischen Sportgymnastik gewonnen. Anna Bessonowa holte Bronze.

Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg hat Jewgenija Kanajewa bei den Olympischen Spielen von Peking die russische Vorherrschaft in der Rhythmischen Sportgymnastik untermauert. Die Europameisterin setzte sich im Einzel-Wettbewerb vor 7 500 Zuschauern mit 75,500 Punkten deutlich vor der Weißrussin Inna Schukowa (71,925) und Weltmeisterin Anna Bessonowa aus der Ukraine (71,875) durch. Die ersten sieben Plätze gingen an Gymnastinnen aus der ehemaligen Sowjetunion.

Die Entscheidung zugunsten der Moskauerin, die die Nachfolge ihrer einstigen Teamkollegin Alina Kabajewa antrat, fiel bei der Übung mit den Keulen, als Ex-Weltmeisterin Olga Kapranowa aus Russland gleich zweimal patzte und bis auf Rang vier zurückfiel. An diesem Gerät legte die Ukraine Einspruch gegen die Bewertung von Bessonowa ein und erhielt nachträglich 0,05 Zähler mehr, die jedoch am Ende nicht mehr entscheidend waren.

Deutsche Einzel-Gymnastinnen waren in der chinesischen Hauptstadt nicht am Start. Auch für den Gruppen-Wettbewerb hatte sich kein deutsches Quintett qualifizieren können. Dort werden die Medaillen am Sonntag (11.00 Uhr/05.00 Uhr Mesz) vergeben.

© SID

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