Ricco Groß holt Bronze: Biathleten in WM-Form

Ricco Groß holt Bronze
Biathleten in WM-Form

Die deutschen Biathleten haben in Antholz den Weltcupsieg vom Donnerstag nicht wiederholen können. Trotzdem gelang dem Team ein nettes Präsent zum Geburtstag von Bundestrainer Frank Ullrich.

Die deutschen Biathleten haben beim Weltcup in Antholz ihre WM-Tauglichkeit unter Beweis gestellt. Zwei Wochen vor dem Beginn der Titelkämpfe in Oberhof vom 6. bis 15. Februar gelang den Skijägern beim Sprint über zehn Kilometer zwar keine Wiederholung des Sieges von Sven Fischer am Donnerstag, doch bestieg Ricco Groß als Dritter das Podium, dass Michael Greis als Vierter knapp verpasste. Ein besseres deutsche Ergebnis verhinderten Sieger Sergej Tschepikow und der Slowene Janez Maric.

Der Russe hatte nach 25:09,6 Minuten knapp 30 Sekunden Vorsprung vor dem deutschen Duo. Dabei hatte der Ruhpoldinger Groß nach einem Fehlschuss sogar noch eine Strafrunde zu absolvieren. Trotz der zusätzlichen 150 Meter konnte Groß (25:37,7) genau eine Sekunde vor dem fehlerfreien Greis die Ziellinie überqueren. Mit einer hohen Startnummer schob sich aber noch Maric zwischen Sieger Tschepikow und dem deutschen Duo.

«Sicher zählen wir nun zu den potenziellen Medaillenkandidaten. Aber das muss alles erarbeitet werden», sagte Groß. Nach einem mühsamen Saisonbeginn stellen sich « nun auch die Erfolge wieder ein.» Auch Greis ärgerte sich nur kurz über den knapp verpassten Podestplatz: «Ich habe mit dem vierten Rang nicht gerechnet. Jetzt hoffe ich, dass es so weitergeht.»

Am Sonntag hat der Athlet vom SK Nesselwang die Möglichkeit, beim abschließenden Massenstartrennen nach dem achten Platz vom Donnerstag und dem vierten Rang beim Sprint, doch noch in Antholz das Podest zu erreichen.

Neben Groß und Greis konnte sich auch noch Peter Sendel im Vorderfeld platzieren. Der 31-Jährige blieb in 25:46,7 Minuten ebenfalls fehlerfrei und belegte den siebten Rang. Mit drei Athleten unter den ersten Zehn war auch das Geschenk für Bundestrainer Frank Ullrich perfekt. Der neunfache Weltmeister feierte am Samstag seinen 46. Geburtstag. «Wir werden sicher mit einem Glas Sekt am Abend anstoßen, aber wir haben nur wenig Zeit, weil am Sonntag das Massenstartrennen ansteht.»

Dagegen präsentierte sich der Oberhofer Frank Luck weit aus der Form. Der zweimalige Staffel-Olympiasieger muss in seiner letzten Saison nun verstärkt um einen Platz in der WM-Staffel bangen. Luck fährt am Montag nach München, um dort beim Arzt vom FC Bayern München und der Fußball-Nationalmannschaft, Friedrich-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, einen Gesundheitscheck zu absolvieren.

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