Richemont brauche das Geld für den endgültigen Kauf von LMH
Richemont verkauft Vivendi-Beteiligung für 1,2 Mrd. Euro

dpa ZUG. Der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont hat seine Beteiligung am französischen Mischkonzern Vivendi verkauft. Der Nettoerlös betrage 1,2 Mrd. Euro (2,3 Mrd. DM), teilte Richemont am Montag in Zug mit. Die Gruppe hielt 17,5 Mill. Aktien.

Nach Angaben eines Sprechers wurde der Verkauf über ein Finanzunternehmen abgewickelt. Die Aktien werden offenbar im Markt gestreut und gehen nicht an einen Großinvestor. Richemont habe die Vivendi-Aktien vor zwölf Monaten als Anlage gekauft, die bei Bedarf schnelle Liquidität versprach.

Richemont brauche das Geld unter anderem, um den Kauf der Luxusuhrengruppe LMH von Mannesmann im Juli abzuschließen, sagte der Sprecher. Der Kaufpreis betrug 2,8 Mrd. Franken (1,8 Mrd. Euro/3,53 Mrd. DM). Die Richemont-Gruppe, zu der auch Cartier, Dunhill, Montblanc und Piaget gehören, werde wegen der Transaktion im Halbjahresergebnis (30. September) einen außerordentlichen Gewinn von 530 Mill. Euro ausweisen.

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