Richter lobt Kompromissvorschlag von Sun
Microsoft-Konkurrenten geben keine Ruhe

Auch nach der außergerichtlichen Einigung im Kartellprozess um den Softwareriesen Microsoft geben die Konkurrenten keine Ruhe. Sun Microsystems will durch eine einstweilige Verfügung erreichen, dass Microsoft Suns Programmiersprache Java in das Betriebssystem Windows XP integriert wird.

HB/dpa HAMBURG. Nach Angaben der Wirtschaftsagentur Bloomberg stieß der Konzern damit bei Bezirksrichter J. Frederick Motz auf offene Ohren. Er nannte die Plan "attraktiv" und "elegant".

Die Sun-Anwälte begründeten ihren Antrag damit, dass durch die Integrierung von Java der ihrer Meinung nach illegale Wettbewerbsvorteil von Microsoft ausgeräumt wird. Die im Kartellverfahren zuständige Richterin Colleen Kollar-Kotelly hatte eine solche Auflage für Microsoft noch abgelehnt.

Mit der neuen .Net-Software von Microsoft sollen künftig Aktionen möglich sein, die mit Java konkurrieren. Sobald .Net mit Windows kompatibel sei, werde es auf rund 90 Prozent aller Rechner laufen und dann an Stelle von Java genutzt werden.

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