Richtig positionieren
Experte: "Börsenampeln stehen auf grün"

Wachstumsaktien haben in den vergangenen zwölf Monaten besonders stark gelitten, darum sind nun auf Sicht von zwölf Monaten die größten Kurssteigerungen zu erwarten, wie Norbert Enste, Partner vom Bankhaus Metzler in Frankfurt meint.

vwd FRANKFURT. Die Wachstumsbranchen, die in diesem Zusammenhang besonders profitieren sollten, seien Technologie und Software, Telekommunikation und IT, so Enste am Donnerstag in Frankfurt in einer Veranstaltung des Metzler Asset Management. Am Neuen Markt könnten einige Unternehmen Probleme bekommen.

Generell gehe es darum, sich richtig zu positionieren und Aktien zu vermeiden, die sich in den nächsten zwölf Monaten unterdurchschnittlich entwickeln werden. Dazu zählt Enste die Ölwerte, zinsssensitive Aktien wie Banken und Versicherungen, sowie so genannte "Safe-Haven"-Aktien wie Versorger, die in den vergangenen Monaten der Unsicherheit gekauft wurden. Die Diskussion um die Blasenbildung an den Weltaktienmärkten und den Vergleichen der aktuellen Situation in den USA mit der in Japan in den Jahren 1989/90 beurteilt Norbert Enste skeptisch: Der Vergleich hinke, so seine Einschätzung. Das amerikanische Bankensystem sei gesund.

Außerdem habe Japan eine wachstumshemmende demographische Struktur, die USA eine wachstumsfördernde, "die beste der industrialisierten Länder". Japan habe eine riesige Staatsverschuldung, die USA enorme Haushaltsüberschüsse. Japan habe ein Defizit an Strukturreformen, die US-Wirtschaft sei weitestgehend dereguliert. Enste nennt die Geldpolitik, die Aktienbewertung und die Börsenstimmungsindikatoren als entscheidend und kommt zum Ergebnis: "Diese drei Börsenampeln stehen alle auf grün. Die Tiefstände, die in der zweiten Märzhälfte bzw Anfang April erreicht wurden, markieren mit hoher Wahrscheinlichkekit das Ende der Abwärtsbewegung."

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