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Richtiger GPRS-Tarif spart mehrere 100 Euro

Ein Vergleich der aktuellen GPRS-Tarifmodelle hat ergeben, dass es für den Verbraucher gerade bei GPRS darauf ankommt, den richtigen Tarif auszuwählen. Einsparen von mehren 100 Euro sind möglich.

HB. Schon vor der Einführung von UMTS, der dritten Generation des Mobilfunks (3G), kann man über GPRS (General Packet Radio Service) mobile Daten- und Internetdienste mit hohen Zugangsgeschwindigkeiten nutzen. In der Praxis ermöglicht die GPRS-Technologie derzeit Datenübertragungsraten von 40 bis 50 kBit/s. Wie ein Vergleich der aktuellen GPRS-Tarifmodelle in der teltarif-Redaktion ergeben hat, kommt es für den Verbraucher jedoch gerade bei GPRS darauf an, den richtigen Tarif auszuwählen. Schnell können hier durch einen falschen Tarif Mehrkosten von mehreren hundert Euro pro Monat entstehen. Das gilt insbesondere dann, wenn man nicht nur WAP-Dienste nutzt und hin und wieder einige E-Mails austauscht, sondern auch größere Datenmengen überträgt, um zum Beispiel im Internet zu surfen.

Die Redaktion kommt zu dem Schluss:

Für Gelegenheitsnutzer, die nur geringe Datenmengen übertragen, hat O2 die besten Angebote. Ein Megabyte Datentransfer (entspricht z. B. 150 kleine E-Mails oder 1.000 WAP-Seiten) kostet mit Vertrag 5 Euro bzw. 10 Euro mit der Prepaidkarte LOOP. Zum Vergleich zahlt man bei T-Mobile und Vodafone im grundgebührfreien Tarif 29 Euro, bei E-Plus 25 Euro und bei Quam 19 Euro.

Nutzt man GPRS öfter, so sollte man mit D1 oder D2 online gehen. 10 Megabyte Datenverkehr kosten im Vodafone GPRS XL-Tarif 32,70 Euro, T-Mobile-Kunden müssen dafür im Profi-Tarif 36,05 Euro ausgeben. Doch Vorsicht: Nutzt man im D-Netz GPRS ohne diese Sondertarife wird es mit 290 Euro richtig teuer! Für Kunden in den E-Netzen von E-Plus, O2 und Quam ist GPRS deutlich teurer: Diese zahlen für 10 MByte bei O2 50 Euro und bei E-Plus 100 Euro.

Wenn man GPRS ernsthaft einsetzen möchte, sollte man vor der Nutzung genau sein Nutzungsverhalten überdenken und dies bei der Tarifwahl berücksichtigen: Wer nur selten online geht, ist mit den grundgebührfreien Standardtarifen am besten bedient. Poweruser sind bei den D-Netzen mit ihren Optionstarifen am besten aufgehoben. Der aktuelle GPRS-Vergleich auf www.teltarif.de/arch/2002/kw32/s8581.html liefert hier einen guten Überblick.

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