Riester-Rente
Privater Vorsorge droht Flop

Die Riester-Rente sollte zum Erfolgsschlager der SPD im Wahljahr 2002 werden. Nun droht ein Flop. Die Zahl der Abschlüsse privater Zusatzversorgungen liegt weit hinter den Erwartungen. Mehr zum Thema Riesterrente bietet das Vorsorge-Special bei Handelsblatt.com.

ali/cd/sm BERLIN/DÜSSELDORF. Die für viele Arbeitnehmer attraktivere Entgeltumwandlung für eine betriebliche Altersversorgung wird in der Praxis noch kaum angeboten. Bundesarbeitsminister Walter Riester (SPD) verspricht daher, die Genehmigung neuer Pensionsfonds jetzt zu beschleunigen, während die Union empfiehlt, mit der Zusatzvorsorge bis nach der Wahl zu warten.

Führende Vertreter der Finanzdienstleister lehnen die öffentliche Diskussion über eine Reform der Riester-Reform ab. Sie fürchten eine weitere Verunsicherung der Verbraucher. "Ich halte die Debatte für unglücklich", sagte Maximilian Zimmerer, Finanzvorstand des Marktführers Allianz Leben, dem Handelsblatt. "Es wäre fatal, wenn die Verbraucher durch die Diskussion weiter verunsichert würden", betonte der stellvertretende Vorstandschef von Gerling Leben, Norbert Heinen. Keinesfalls dürfe das Reformwerk komplett neu aufgerollt werden. Auch die Fondsanbieter beobachten die öffentliche Diskussion mit Unbehagen. "Allerdings können Schwächen nicht stillschweigend ausgeklammert werden," sagte Stefan Seip, Hauptgeschäftsführer des BVI Bundesverbandes Deutscher Investment- und Vermögensverwaltungsgesellschaften. Ebenso wie Zimmerer und Heinen fordert er Korrekturen.

Quelle: Handelsblatt


Die staatliche Rente wird für den Einzelnen nur in den seltensten Fällen ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Fast jeder muss dafür sorgen, im Alter über zusätzliche Einkünfte zu verfügen. Die Auswahl an Finanzprodukten ist riesengroß, und längst nicht jedes Angebot erweist sich als sinnvoll oder günstig. In diesem Vorsorge-Special werden die wichtigsten Strategien zur Altersvorsorge vorgestellt und erläutert.

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