Riester und Bergmann bleiben
Schröder will bei Wahlsieg Kabinett nicht umbilden

Die Regierung sei so erfolgreich, dass Diskussionen über Personalien nicht nötig seien, erklärte Schröders Regierungssprecher.

ddp BERLIN. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) will bei einem rot-grünen Wahlerfolg sein Kabinett angeblich nicht umbilden. Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye sagte am Montag in Berlin, "im Erfolgsfall" werde das alte Kabinett auch das neue Kabinett sein. Er reagierte damit auf Spekulationen, wonach Schröder einzelne Minister, deren Arbeit er am Sonntagabend beim TV-Duell nicht explizit gewürdigt hatte, nach der Wahl austauschen könnte.

Heye betonte, der Kanzler habe in der Sendung auf die "hervorragende Arbeit" seines Kabinetts insgesamt verwiesen. Es gebe daher keinen Grund, über Personalien zu diskutieren. Heye fügte hinzu, Schröder habe die Arbeit einzelner Minister nur deshalb hervorgehoben, weil er in der Sendung konkret danach gefragt worden sei. Auf die Frage, ob die Ankündigungen auch ernst zu nehmen seien, sagte Heye, die Worte des Bundeskanzlers seien "immer ernst zu nehmen.

Bei dem Fernsehduell am Sonntagabend hatte Schröder sich positiv über Innenminister Otto Schily, Finanzminister Hans Eichel, Justizministerin Herta Däubler-Gmelin, Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und Forschungsministerin Edelgard Bulmahn (alle SPD) geäußert. Auf Nachfrage der Moderatorinnen würdigte der Kanzler dann auch noch die Arbeit von Arbeitsminister Walter Riester und Familienministerin Christine Bergmann (beide SPD).

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%