Rind in Deutschland geboren
Erster BSE-Fall in Deutschland

Reuters HAMBURG. In Deutschland gibt es möglicherweise den ersten Fall der Rinderseuche BSE bei einem in Deutschland geborenen Rind. Eine Sprecherin des Bundeslandwirtschaftsministeriums in Berlin sagte am Freitag, bei einem BSE-Verdachtsfall in Schleswig-Holstein handele es sich um ein 1996 in Deutschland geborenes Tier. In Kreisen der schleswig-holsteinischen Landesregierung hieß es ergänzend, das Fleisch des Rindes sei nicht in den Handel gekommen. Allerdings sei der Kopf des Tieres derzeit nicht auffindbar. Angaben, von welchen Bauernhof das Rind stammt, wurden zunächst nicht gemacht.

Bei den bisher in Deutschland festgestellten BSE-Fällen hatte es sich um fünf aus Großbritannien importierte Tiere gehandelt. Ein weiteres BSE-Rind stammte aus der Schweiz. Bei dem in Schleswig-Holstein entdeckten Tier sei die Rinderseuche anhand einer A- und einer B-Probe eines Schnelltests nachgewiesen worden, hieß es in den Kieler Regierungskreisen weiter. Zur Sicherheit sei eine zweite B-Probe an ein auf solche Untersuchungen spezialisiertes Institut in Tübingen geschickt worden, hieß es in den Kreisen weiter. Für Schnelltest benötigt man Hirngewebe des toten Tieres.



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