Rinderwahnsinn
Sonderweg in Bayern: Bei BSE-Fällen keine Herden-Tötung

dpa MÜNCHEN. In der BSE-Krise plant Bayern einen Sonderweg. Wenn in einem Stall ein Fall von Rinderwahnsinn auftritt, soll künftig nicht mehr automatisch die ganze übrige Herde getötet werden. Das hat Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) am Montag in München als Ergebnis eines Spitzengesprächs in der Staatskanzlei angekündigt.

Demnach sollen die Rinder, wenn der Bauer es wünsche, auf dem Hof bleiben dürfen. Eine Verwertung der Tiere und auch der Milch soll erst dann erlaubt sein, wenn die Rinder nachweislich nicht an BSE erkrankt sind.

Stoiber nannte dieses Modell nach Schweizer Vorbild einen gangbaren Weg. An dem Runden Tisch in der Münchner Staatskanzlei waren auf Einladung von Stoiber Vertreter der Bauern, von Forschung, Fleischwirtschaft, Verbraucherverbänden und Futtermittelherstellern mit der Staatsregierung zusammengekommen.

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